Ablaugen | Altes Holz – Neu in Form

Möbel


Der erste Schritt, ein in die Jahre gekommenes Möbelstück wieder brauchbar zu machen, ist dessen Reinigung von Schmutz und alten Farben, oftmals mehreren Schichten unterschiedlicher Generationen.

Da jedoch nicht alle Hölzer und die sie bedeckenden Lacke gleich beschaffen sind, muß diesem Umstand beim Ablaugen Rechnung getragen werden. Sollen Wert und Substanz des guten Stückes erhalten bleiben, muß ein flexibles und schonendes Verfahren zum Einsatz kommen.

Seit über zwanzig Jahren Jahren verwenden die HolzCleanic Betriebe keine Entlackungsbäder zur Holzentlackung mehr. In einer eigens dafür konstruierten Anlage mit einer zentralen, geschlossenen Kammer werden die Gegenstände im ersten Schritt mit Lauge besprüht.

Da die Lauge zwischengereinigt und im Kreislauf verwendet wird, ist der Materialeinsatz gering und der daraus resultierende Gewinn für die Umwelt enorm. In einem zweiten Schritt wird der Kammerinhalt sofort vorgespült, was einerseits das Wiederantrocknen der gelösten Farben verhindert, andererseits die gröbsten Verunreinigungen auf den Gegenständen gleich entfernt.Anschließend wird außerhalb der Kammer mittels Hochdruckreiniger manuell nachgespült.

Druck, Temperatur und Wirkdauer des Entlackungsmittels werden von unseren gut ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeitern so bestimmt, dass die Farben ohne jegliche mechanische Nacharbeit (z.B. Bürsten) gelöst werden.


 

Fensterläden


An alle Selbstrenovierer, Schreiner und Bausanierer, sowie den mit der Fassadengestaltung beauftragten Maler richtet sich unser Angebot in der umfassenden Bearbeitung von Fenster- Klappläden und Holzrollläden. Unser Angebot umfasst…

…Ablaugen und Neutralisieren
Modernste Ablaugeverfahren garantieren größtmögliche Schonung des Holzes. Die langjährig erfolgreiche Anwendung unseres Verfahrens liefert optimale Ergebnise auch unter schwierigen Verhältnissen. Verrottete, verfaulte und stark verwitterte Teile müssen jedoch ausgetauscht werden.

…Glasgrießstrahlen
Wir setzen dieses Verfahren ein, um abgelaugte Fenster- und Rollläden zu entfasern, d.h. die durch Feuchtigkeitseinwirkung aufgestellten Holzfasern zu entfernen und so eine lackierfähige Oberfläche herzustellen.

…Imprägnieren im modifizierten Flutverfahren (farblos)
Die eingesetzte, ölhaltige Imprägnierung wirkt 2-fach:
1.Gegen schon vorhandenen Pilz und Schädlingsbefall
2.Vorbeugend bei Neulackierung

Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 3 Wochen nach Anlieferung/ Abholung. In den meisten Fällen sind die Läden/Rollläden innerhalb 12 Arbeitstagen fertiggestellt. Auf die getrocknete Imprägnierung lassen sich alle lösemittelhaltigen und wasserbasierte Beschichtungssysteme aufbringen.
Auf Anfrage bieten wir auch eine Imprägnierung auf biologischer Basis an.


Neutralisation:
Wir neutralisieren mit einer Mischung aus Phosphor- und Oxalsäure und erreichen damit eine sehr gute Neutralisation. Außenbauteile wie Fensterläden, Zäune und Haustüren werden bei uns generell neutralisiert, da sie einer ständigen Wechselbefeuchtung durch die Umgebungsluft unterliegen.

Imprägnierung:
Lösemittelhaltige Holzimprägnierung auf Basis von Terpentinersatz.
Grundierend und vorbeugend gegen Insektenlarven nach DIN EN 46 und gegen holzzerstörende und verfärbende Pilze nach DIN EN 113 und DIN EN 152

 

Aktiver Umweltschutz


Kernstück der Abwassernlage ist ein 5 Kubikmeter fassender Behälter, Reaktor genannt. Hier wird das aufzubereitende, hochalkalische Schmutzwasser mit Salzsäure versetzt. Dabei wird nacheinander Eisen-III-Chlorid und Bentonit (Muschelkalk) zum späteren Ausfällen der Schwermetalle zugeführt. Unter dauerndem Arbeiten eines Rührwerks werden die im Wasser enthaltenen Farbstoffe aufgespalten, getrennt und ausgefällt.

Die Prozesse im Reaktor werden von zwei unabhängig voneinander arbeitenden Messgeräten gesteuert. Wenn ein bestimmter Wert erreicht ist, schaltet sich das Rührwerk ab und eine eingeleitete Polyelektrolytlösung beschleunigt den Prozess des Ausfällens. Nach nochmaligem kurzem Aufrühren setzen sich deutlich sichtbare, wasserunlösliche Flocken binnen mehrerer Stunden am Reaktorboden ab. Bis auf eine leicht bräunliche Färbung ist das verbleibende Wasser klar und kann nun direkt in den Klarwassertank abgelassen werden.

Der flüssige Schlamm gelangt über das Sammelbecken in die Filterpresse. Dort wird das restliche Wasser ausgepresst und dem Klarwassertank zugeführt. Ein Sand-Kies-Filter bindet die letzten feinen Verunreinigungen. Das gefilterte Wasser kann nun zur Wiederverwendung bereitgestellt oder über eine gesteuerte Messstelle abgelassen werden. Die Menge und Qualität des Abwassers wird dabei fortlaufend durch einen Kontrollschreiber dokumentiert.Der entwässerte Schlamm wird der Sondermüllverwertung zugeführt.